ATD 2/2011 - Selenvergiftung in einem Mastschweinebestand durch Verfütterung von Paradiesnussmehl

Ein Fallbericht

In einem Mastschweinebestand wurde vom Hoftierarzt Maul- und Klauenseuche vermutet. Er informierte das zuständige Veterinäramt. Beim Bestandsbesuch zusammen mit dem Schweinegesundheitsdienst Baden-Württemberg stellte sich heraus, dass der Betriebsleiter, der im Haupterwerb eine Getreidemühle betreibt, mit Paradiesnussmehl verunreinigtren Mais im Schweinefutter verarbeitet hatte. Dadurch kam es zu einer stark erhöhten Aufnahme von Selen und in Folge zu den klinischen Erscheinungen einer Selenvergiftung.

AutorInnen:
S. Beker-Hess, E. Lohner
Schweinegesundheitsdienst Stuttgart
Schaflandstr. 3/3
70736 Fellbach

B. Blazay
Chemisches- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart
Schaflandstr. 3/3
70736 Fellbach

M. König
Landratsamt Heilbronn
Veterinäramt
Lerchenstr. 40
74074 Heilbronn

 

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