ATD 1/2010 - Entwicklung des Hygienemanagements im Metzgerhandwerk

Die Gewinnung von gesundheitlich unbedenklichem Fleisch, und die Verarbeitung zu sicheren Erzeugnissen, ist seit dem Ursprung der Menschheit ein wesentlicher Bestandteil des öffentlichen Lebens. Schon im Altertum gab es neben religiösen auch gesetzliche Hygienevorschriften, die mit der Zeit auch wichtige volkswirtschaftliche Bedeutung erlangten. Mit der Entwicklung der Bevölkerungszahl wurde die Schaffung eines speziellen Berufsstandes notwendig, um die Versorgung zu gewährleisten. Dieser Zustand erlangte zunehmend Bedeutung, nicht nur bei der eigentlichen Fleischgewinnung, sondern auch durch die Förderung der Hygienemaßnahmen beim in Verkehr bringen dieses Lebensmittels. Deshalb erschien es wichtig, die Entwicklung der Technik und der Arbeitsweisen unter der Vorgabe „Einfluss auf die Hygiene“ zu bewerten. Die Erhebungen in den verschiedenen Jahrhunderten machen deutlich, dass es ein chronologisches Auf und Ab des Hygienehandelns und -denkens gab. In der chronologischen Reihenfolge werden jeweils die erfolgten organisatorischen und technologischen Veränderungen aufgezeigt.

 

AutorIn:

Stephanie Lupp, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Andreas Stolle

Institut für Lebensmittelhygiene

Tierärztliche Fakultät LMU München

Schönleutnerstraße 8

85764 Oberschleißheim

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