ATD 4/2009 - Tierseuchenkrisenmanagement in Baden-Württemberg
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- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 23. Dezember 2009 18:28
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Lokales Krisenzentrum mit Logististikzentrum – überregionales (stationäres) Tierseuchen-bekämpfungszentrum
Unter wirtschaftlich bedeutsamen Tierseuchen werden Tierkrankheiten mit erheblichem Ansteckungs- und Schadenspotential in der Nutztierpopulation verstanden. Hierzu zählen u.a. die Maul- und Klauenseuche (MKS), die hoch pathogene Aviäre Influenza (HPAI) – auch Geflügelpest bzw. Vogelgrippe genannt, oder die Klassische Schweinepest (KSP). Hohe wirtschaftliche Verluste sind häufig die Folge von Ausbrüchen. Einige der Tierseuchen können auch für den Menschen gefährlich werden, wie Ausbrüche der Vogelgrippe in Asien in den letzten Jahren gezeigt haben. Ziel der staatlichen Tierseuchenbekämpfung muss daher die effektive und schnelle Tilgung wirtschaftlich bedeutender Tierseuchen sein. Dies verlangt auf den Einzelfall abgestufte Bekämpfungskonzepte unter Einbeziehung eines modernen Krisenmanagements. Je nach Eskalationsstufe des Geschehens, sollen Tierseuchenausbrüche entweder mit Hilfe eines lokalen Krisenzentrums mit Logistikzentrum oder bei ausufernden Geschehen durch die Zusammenarbeit mehrerer Unterer Verwaltungsbehörden unter Einbeziehung eines Überregionalen Tierseuchenbe-kämpfungszentrums abgearbeitet werden. Die beiden Einrichtungen sollen im folgenden schematisch dargestellt werden.
Autor:
Dr. Wilhelm Hornauer
Task Force Tierseuchenbekämpfung Baden-Württemberg
Regierungspräsidium Tübingen
Konrad-Adenauerstraße 20
72072 Tübingen
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