ATD 4/2009 - Q-Fieber
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- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 23. Dezember 2009 18:25
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Fälle von Infektionen mit dem Zoonoseerreger Coxiella (C.) burnetii, dem Erreger des Q-Fiebers, haben seit 1990 bei Menschen zugenommen. Das Auftreten größerer Epidemien in Deutschland sowie in jüngster Zeit in den Nachbarländern den Niederlanden und Belgien deuten auf eine Veränderung der aktuellen epidemiologischen Situation hin. Ausgelöst werden Epidemien überwiegend durch erregerausscheidende Schafe und Ziegen. Um im Falle eines QFieberausbruchs Infektionen von Menschen sowie Tieren weiterer Herden zu verhindern, bedarf es angemessener und gezielter Maßnahmen. Auf der Grundlage der Erfahrungen mit Q-Fieberausbrüchen in Baden-Württemberg werden Maßnahmen mit sofortiger und nachhaltiger Wirkung empfohlen. Maßnahmen mit sofortiger Wirkung haben zum Ziel, das Ausmaß des Q-Fieberausbruchs rasch festzustellen und weitere Infektionen bei Mensch und Tier einzugrenzen und zu verhindern. Maßnahmen mit nachhaltiger Wirkung dienen der Prophylaxe und umfassen Überwachungsuntersuchungen sowie Gegenmaßnahmen inklusive Impfungen gegen Q-Fieber.
AutorInnen:
Dr. Reinhard Sting
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart
Schaflandstrasse 3/3
70736 Fellbach
Dr. Christiane Benesch
Fachtierärztin für Schafkrankheiten
Schlossberg 2
94166 Stubenberg
Dr. Daniela Bürstel
Schafherdengesundheitsdienst der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg
Schaflandstrasse 3/3
70736 Fellbach





