ATD 4/2009 - Parasiten bei Schafen und Ziegen

 Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass jedes Tier Träger von Parasiten ist. Mit Parasiten infizierte Tiere müssen dabei aber nicht unbedingt klinische Symptome einer Parasitose zeigen. Dies hängt von vielen Faktoren wie beispielsweise Alter und Empfänglichkeit der Wirtstiere, Tierbesatz-dichte, Futter- und Hygienemanagement oder Klimabedingungen ab. In den nächsten Jahren ist auf Grund der Klimaerwärmung mit einem höheren Auftreten von Parasiten und deren Zwischenwirten zu rechnen, da warmfeuchte Sommer und milde Winter, die das Auftreten von Feuchtstellen und Morasten auf Weideflächen begünstigen, von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Parasiten sind. Inzwischen haben schon eine Reihe von Antiparasitika ihre Wirksamkeit in der Bekämpfung von Parasiten eingebüßt. Daher ist bei der Haltung von Nutztieren auf eine rechtzeitige, regelmäßige und gezielte Parasitenvorbeuge und -bekämpfung zu achten. Zu diesem Zweck und um die bedeutendsten, bei Schaf und Ziege vorkommenden Parasiten dem Leser näher zu bringen, gab das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFi) eine Broschüre über Parasiten bei Schafen und Ziegen heraus. In dieser Broschüre werden wichtige und leicht umsetzbare Maßnahmen beschrieben.

[Quelle: Ländliches Fortbildungsinstitut LFi (Hrsg)., 2009: Parasiten. Schafe und Ziegen].

 

Autor:

R. Pichner

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