ATD 1/2008 - Die Ferkelkastration unter Tierschutzgesichtspunkten
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- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Oktober 2009 17:45
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Eine Stellungnahme des Arbeitskreises 1 der TVT
Es besteht kein vernünftiger Grund, Eberferkeln durch die betäubungslose Kastration auf Dauer weiterhin Leiden und Schmerzen zuzufügen, da wirksame Alternativen existieren. Wir fordern deshalb, die Ausnahmeregelung von der Betäubung für das Kastrieren männlicher Ferkel bis zum 8. Lebenstag aufzuheben! Bis dahin sind intensive Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit alternativer Verfahren und insbesondere zur Vermarktung und Verbraucher-akzeptanz durchzuführen sowie die in anderen Ländern gewonnenen Erkenntnisse aufzuarbeiten. Der Gesetzgeber hat den Zeitraum, in dem eine Kastration ohne Betäubung durchgeführt werden darf, in den letzten Jahren verkürzt, was zu einer Verringerung der Belastung führt. Trotzdem wird nach wie vor billigend in Kauf genommen, dass Ferkeln Schmerzen bei der Operation und postoperativ zugefügt werden. In jüngster Zeit wird dies zunehmend kritisch gesehen, was in einigen Ländern zum Verbot der betäubungslosen Kastration geführt hat. In diesem Artikel werden die Alternativen zur Ferkelkastration vorgestellt.
Autor:
Dr. habil Bodo Busch
Pflaumenallee 45
15234 Frankfurt (Oder)





