ATD 3/2007 - Fehlerschlupf ante portas: Ist die Untersuchungsdichte gerechtfertigt?

Verfolgt man die Entwicklung der Bemühungen auf dem Gebiet der Fleischuntersuchung in Europa in den letzten Jahren mit Aufmerksamkeit, kommt man an der folgenden Feststellung kaum vorbei. Die Mitgliedstaaten und vor allem die Gemeinschaft werden schon lange nicht mehr nur zur Bekämpfung von "echten" Gefahren für die öffentliche Gesundheit tätig. Vielmehr zielen die Bemühungen darauf ab, auf der einen Seite im Sinne eines Risikomanagements offenbar freiere Kontrollsysteme zu etablieren, auf der anderen Seite jedoch wird in den Betrieben vor Ort möglichst detailliert untersucht und auch später beprobt.

Korrespondierender Autor:
Prof. Dr. Dr. h.c. A. Stolle
Institut für Hygiene und Technologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs
Ludwig-Maximilians-Universität München
Schönleutner Str. 8
85764 Oberschleißheim

 

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