ATD 4/2007 - Konzept der Risiko orientierten Ermittlung der Probenzahl im Rahmen der Lebensmittelübe
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- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Oktober 2009 18:08
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Konzept der Risiko orientierten Ermittlung der Probenzahl im Rahmen der Lebensmittelüberwachung in Ostwestfalen-Lippe (OWL)
In den vergangenen Jahren haben Sachverständige der Überwachungsbehörden und der Untersuchungs-einrichtung gemeinsam ein fachliches Konzept zur risikoorientierten Ermittlung der Probenzahlen erarbeitet. Seitdem wird dieses Konzept in OWL in halbjährlichen Probenplänen erprobt, ggf. korrigiert und praxisnah weiterentwickelt. Der Probenschwerpunkt liegt bei den Herstellern und Importeuren. Die jeweilige Probenzahl für diese Hersteller und Importeure lässt sich rechnerisch ermitteln. Dabei wird auf bereits vorhandene Bewertungskriterien, insbesondere aus der Risiko orientierten Betriebsbeurteilung zurückgegriffen. Unter Beachtung des Aufwand-Nutzen-Prinzips werden Einzelhandelsbetriebe mit und ohne eigene Herstellung mit aus Erfahrungswerten abgeleiteten Proben-pauschalen belegt. Proben aus den Bereichen des Rückstandskontrollplanes und des Futtermittel-kontrollplanes sind in diesem Konzept nicht mit eingerechnet, gleichwohl werden sie berücksichtigt. Bedarfsgegenstände, kosmetische Mittel und Tabakerzeugnisse werden bei den Probenkontingenten berücksichtigt. Eine spezifische Berechnungsgrundlage wird gegenwärtig erstellt.
Autor:
Manfred Stolz
Facharbeitsgruppe Ostwestfalen-Lippe
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe
Westerfeldstr. 1
32758 Detmold





