ATD 2/2009 - Rückstände pharmakologisch wirksamer Substanzen bei Schlachtpferden - eine Feldstudie
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 26. Juli 2009 20:43
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Um einen Überblick zu erhalten, ob Tierärzte und insbesondere Pferdehalter ihren rechtlichen Verpflichtungen hinsichtlich der ordnungsgemäßen Führung eines Equidenpasses, der ordnungsgemäßen Anwendung von Arzneimitteln, deren Dokumentation im Arzneimittelanhang des Equidenpasses sowie der Einhaltung von Wartezeiten nachkommen, wurden von der Stabsstelle Ernährungssicherheit (SES) am Regierungspräsidium Tübingen im Zeitraum von November bis Dezember 2006 von allen Pferden, die in Baden-Württemberg geschlachtet wurden, sämtliche mögliche Proben wie Blut, Harn, Leber, Niere und Muskulatur für die Untersuchung auf Rückstände pharmakologisch wirksamer Substanzen entnommen und durch die zuständigen Untersuchungseinrichtungen untersucht. Als Hauptgrund für die Schlachtung der Equiden wurde in 29 Fällen chronische Lahmheit, gefolgt von allgemeiner Gebrauchsunfähigkeit, Dämpfigkeit sowie hohes Alter genannt. Die Untersuchung auf Rückstände pharmakologisch wirksamer Substanzen am CVUA Karlsruhe oder CVUA Freiburg ergab keinen einzigen positiven Befund bei der Analyse auf Beta-Agonisten, NSAID oder Glukokortikoide.
Aurorinnen:
Dr. Dagmar Duda-Spiegel
Stabsstelle Ernährungssicherheit
Regierungspräsidium Tübingen
Konrad Adenauer Straße 20
72072 Tübingen
Dr. Cornelie Jäger
Landratsamt Tübingen
Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Wilhelm Keil Straße 50
72072 Tübingen





