ATD 1/2013 - Proben von Bedarfsgegenständen risikoorientiert geplant
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. April 2013 19:31
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Ein Vorschlag der amtlichen Überwachung in Ostwestfalen-Lippe (OWL)
Im Jahr 2007 haben Sachverständige der Überwachungsbehörden und der Untersuchungseinrichtung in OWL gemeinsam ein fachliches Konzept zur risikoorientierten Ermittlung der Probenzahlen im Rahmen der Lebensmittelüberwachung vorgelegt, im Jahr 2009 folgte eine Ergänzung für den Bereich der Überwachung kosmetischer Mittel. Bedarfsgegenstände waren bisher noch ausgeklammert. Hiermit wird nun ein ergänzendes Konzept mit einer speifischen Berechnungsgrundlage für den Bereich der Bedarfsgegenstände vorgestellt. Das für Bedarfsgegenstände zur Verfügung stehende Probenkontingent ist insgesamt relativ gering. Die Verschiedenartigkeit der Produkte und die sehr große Sortimentsvielfalt an Bedarfsgegenständen kommen erschwerend hinzu. Hier wird ein Konzept vorgestellt, das im Wesentlichen auf bereits vorhandenen Daten aufbaut und daher mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu realisieren ist. Das Konzept stellt auch Kriterien zur Beurteilung der Eigenkontrollsysteme vor.
AutorInnen:
A. Neuhaus
Kreis Lippe
Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelüberwachung
32754 Detmold
C. Bindl
Kreis Höxter
Veterinärdienst und Lebensmittelüberwachung
37669 Höxter
H. Haffke
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe
32717 Detmold
Th. Stuke
Kreis Herford
Veterinär- und Lebensmittelüberwachung
32045 Herford
ATD 1/2013 - Geflügeltuberkulose bei Straußen in der amtstierärztlichen Praxis
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. April 2013 19:31
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Die Geflügeltuberkulose ist eine chronische Infektionskrankheit. Sie tritt vermehrt in Kleinbeständen, unter ökologisch orientierten Haltungsbedingungen und Liebhaberbeständen auf. Die Inkubationszeit liegt zwischen 1 und 2 Jahren,. Die Geflügeltuberkulose ist grundsätzlich eine offene TBC und insofern innerhalb von Beständen leicht verbreitbar. Meist sind die Ausläufe durch Kot kontaminiert. Gekennzeichnet ist die Krankheit durch eine hohe Morbidität und eine hohe Mortalität ohne typische Symptome (fortschreitende Abmagerung, abnehmende Legeleistung). Als fakultativ pathogener Erreger kann er bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem multisystemische Infektionen ohne spezifische Symptome oder lokale Erkrankungen (Gewebe- und Knochenbefall) hervorrufen. Betroffene Geflügelbestände sind in der Regel zu merzen, und die Haltungsflächen können längere Zeit nicht für die Tierhaltung genutzt werden. Am Beispiel eines Schlacht- und Zerlegebetriebes für Straußenvögel in Mecklenburg-Vorpommern werden im vorliegenden Beitrag die Diagnostik der Erkrankung sowie die erforderlichen amtstierärztlichen Maßnahmen dargestellt, die meist von erheblichen Verlusten beim Geflügelhalter begleitet werden.
Autorin:
E. Nau
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des
Landkreises Vorpommern-Greifswald
Demminer Str. 71-74
17389 Anklam
ATD 1/2013 - Tierschutz in Deutschland und in der EU: Ein Rückblick auf das Jahr 2012
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. April 2013 19:32
- Geschrieben von Brigitte Ebert
2012 jährte sich die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz zum zehnten Mal. Passend dazu war das Jahr geprägt durch verschiedene Initiativen zum Tierschutz, insbesondere im Bereich der Rechtsetzung, die durch intensive Diskussionen in der Fachöffentlichkeit begleitet wurden. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat Entwürfe zur Änderung des Tierschutzgesetzes, um Erlass einer Tierschutz-Versuchstierverordnung, zur Neufassung der Tierschutz-Schlachtverordnung um Anforderungen an die Haltung von Kaninchen zu Erwerbszwecken vorgelegt. Daneben ist die Überarbeitung des Säugetiergutachtens weiter vorangeschritten. Auf der Ebene der Europäischen Union hat die Europäische Kommission ihre Tierschutzstrategie 2012 bis 2015 vorgelegt und darin verschiedene Faktoren identifiziert, die sich nachteilig auf den Tierschutz auswirken, und daraus Maßnahmen für Verbesserungen abgeleitet. Der Rat hat dazu Schlussfolgerungen verabschiedet.
Autorin:
K: Kluge
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Rochusstr. 1
53123 Bonn
ATD 1/2013 - Trends in der Mensch-Tier-Beziehung
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. April 2013 19:33
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Tiere im sozialen Einsatz
Seit Beginn der 1990er Jahre werden in Deutschland Heim- und Nutztiere verstärkt auch in sozialen Projekten eingesetzt. Hierbei wird unterschieden zwischen Tieren im pädagogischen, therapeutischen und sozialen Einsatz (z. B. Therapiebegleithund, Schulhund, Tiere auf Kinder- und Jugendfarmen, Begegnungshöfen, Erlebnisbauernhöfen). Der Beitrag beschreibt die Einsatzbereiche „Kinder- bzw. „Erlebnisbauernhof“, „Schulbauernhof“ einerseits sowie „Begegnungshöfe“, die „Tierbesuchsdienste“, die “Tiergestützte Intervention“ mit den Teilbereichen „Tiergestützte Therapie“, Tiergestützte Pädagogik“ und „Tiergestützte Aktivitäten und tiergestützte Förderung“ andererseits.
Autorin:
C. Otterstedt
Stiftung Bündnis Tier und Mensch
Luganoweg 15
81475 München
ATD 1/2013 – Die Tropische Rattenmilbe – ein Zoonoseerreger
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. April 2013 19:34
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Die tropische Rattenmilbe (Ornithonyssus bacoti) parasitiert auf Kleinnagern ursprünglich in tropischen Gebieten. Durch die zunehmende Haltung von Kleinnagern als Hobbytiere wird sie diagnostizierender Zoonoseerreger ist, kommt es bei Erkrankungen vornehmlich von Kindern häufig zu Verwechslungen mit Allergien. Der vorliegende Bericht beschreibt einen konkreten Fall.
Autor:
W. Beck
Leopoldstr. 27
80802 München
ATD 1/13 – Anforderungen an die Sicherheit von Salmonella Lebendimpfstoffen beim Huhn
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. April 2013 19:35
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Küken und Junghennen eines Aufzuchtbetriebs müssen entsprechend der Hühnersalmonellen-Verordnung vom 06.04.2011, zuletzt geändert am 13.12.2011, mit einem Impfstoff, der für die Bekämpfung von Salmonella (S.) Enteritidis zugelassen ist, geimpft werden. Aufgrund der Induktion von lokalen, humoralen und zellvermittelten Immunmechanismen (Lehmann et al., 2006) und der einfachen Applikation über das Tränkwasser werden Lebendimpfstoffe auf der Basis von attenuierten Stämmen in umfangreichem Maße eingesetzt. Der Einsatz von Lebendimpfstoffen setzt eine zeitlich begrenzte Besiedlung des Hühnerorganismus, die mit einer Ausscheidung des Impfstammes verbunden ist, voraus. Die Verwendung von Impfstämmen, deren Grundlage Zoonoseerreger sind, stellt besonders hohe Anforderungen an die Prüfung der Sicherheit, die im Einzelnen in der Direktive 2001/82/EC, geändert durch die Direktive 2004/28/EC vom 31.3.2004, geregelt ist.
AutorInnen:
S. Springer, C. Böhland, Th. Lindner, H.-J. Selbitz
c/o S. Springer
Postfach 4000214
06855 Dessau-Roßlau
ATD 1/2013 – Standardisierte Mortalitätsraten und Parameter zur Überwachung von Rinderbeständen
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. April 2013 19:36
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Rinderbestandsregister aus der Datenbank HI-Tier lassen sich systematisch analysieren und darstellen. Sie sind in übersichtlicher Form als Kontrollhilfen nutzbar. Dabei kann die Häufigkeit von Sterbefällen mit Mortalitätsraten gemessen werden. Sie berücksichtigen nur die Lebenszeit, die die Tiere im Bestand verbringen. Die Lebenszeit wird tagesgenau aus den Meldedaten errechnet und nach Alter und Geschlecht in Schichten summiert. Die Zahl der Sterbefälle wird zu den Schichten ins Verhältnis gesetzt. So sind Mortalitätsraten für beliebige Bestandsstrukturen einheitlich bestimmbar. Durch Standardisierung können für jeden Betrieb die zu erwarteten Sterbefälle eines Zeitraums definiert werden. Abweichungen von den erwarteten Sterbefällen lassen sich erstens als standardisierte Mortalitätsdifferenz (SMD) ausdrücken. Die SMD ist die Differenz zwischen erwarteten und tatsächlich im Betrieb aufgetretenen Sterbefällen. Zweitens kann eine abweichende Sterblichkeit als Verhältniszahl (standardisierte Mortalitätsratio - SMR) angegeben werden. Aus beiden Parametern lassen sich Schwellen- und Warnwerte definieren und z. B als Tierschutzindikatoren nutzen. Die mathematischen Grundlagen werden skizziert und an Beispielen veranschaulicht.
Autor:
G. Pannwitz
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des
Landkreises Vorpommern-Greifswald
Hauptstandort Anklam
Bluthsluster Str. 5b
17389 Anklam
ATD 1/2013 - Abgehakt: Der Aktionsplan zur Dioxinkrise ist umgesetzt
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- Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 16. April 2013 21:35
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Ende des Jahres 2010 wurde bekannt, dass eine Reihe Mischfuttermittelhersteller in Norddeutschland Fette verwendet hatten, die über dem Grenzwert mit Dioxinen belastet waren. Wegen dieser Kontamination im Nutztierfutter wurden zu Jahresbeginn 2011 über 4000 landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen behördlich gesperrt. Noch während dieses Geschehens beschlossen die Ministerinnen und Minister gemeinsam mit der Bundesministerin Aigner Konsequenzen. Öffentlichkeitswirksam wurde im Rahmen einer Sonderkonferenz in Berlin ein Aktionsplan verabschiedet. In diesem sind unter dem Titel "unbedenkliche Futtermittel, sichere Lebensmittel, Transparenz für den Verbraucher" insgesamt 14 Maßnahmen für mehr Sicherheit in der Lebensmittel- und Futtermittelkette zusammengefasst. Inzwischen sind mehr als 2 Jahre vergangen und mit der Verabschiedung des dritten Gesetzes zur Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) durch den Bundesrat im März dieses Jahres dürften nahezu alle Maßnahmen des Aktionsplanes umgesetzt sein.
Autor:
J. Schulte-Domhof
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes
Nordrhein-Westfalen
Schwannstr. 3
40476 Düsseldorf
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