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ATD 4/2009 - Standardisierung der häufigsten fleischhygienerechtlichen Befunde beim Schwein (im Krei
Geschrieben von: Brigitte Ebert Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 18:49 Uhr
Aufgrund der Schlüsselposition, die in der Fleischuntersuchung tätige amtliche Tierarzt innerhalb der Lebensmittelkette einnimmt, ist die Einhaltung qualitätssichernder Arbeitsweisen wichtig. In der Abt. Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh wurde eine Lernsoftware entwickelt, die die häufigsten Befunde aus der amtlichen Fleisch-untersuchung beim Schwein zusammenfasst und systematisiert. Diese Befunde sind fotographisch dokumentiert, mit Erläuterungen zur Ätiologie und Pathogenese versehen sowie mit einer rechtskonformen Beurteilung der Diagnose hinterlegt. Auf der Grundlage dieses Programms werden dem amtlichen Untersuchungspersonal Standards für die Beurteilung eines Schlachttierkörpers vorgegeben. Sie entbinden im Einzelfall jedoch den Untersucher nicht von der eigenen Verantwortung für die Sicherheit seiner Beurteilung und seiner Verantwortung gegenüber dem Tierbesitzer und dem Verbraucher. Somit trägt das objektive Erfassen und Dokumentieren von Befunden, Diagnosen und die Beurteilung mit Hilfe der vorgestellten Software in hohem Maße zur Lebensmittelsicherheit und verbessertem Verbraucherschutz bei.
AutorInnen:
S. Schöning (korrespondierend), K. Fehlhaber, A. Stolle
Kreis Gütersloh
Abt. Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Goethestraße 12
33330 Gütersloh
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10.12.2009 – Pressemeldung 2/09: Bundesratsbeschluss gegen Tierschutz
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 19:45 Uhr Geschrieben von: Präsident LVD Dr. Heinrich Stöppler, Freitag, den 11. Dezember 2009 um 20:23 Uhr
BbT-Kongress April 2010 - Bundesratsbeschluss gegen Tierschutz
Fortbildung und Erfahrungsaustausch stehen auf dem 29. Internationalen Veterinärkongress des BbT in Bad Staffelstein vom 25. bis 27.04.10 auf dem Programm.
Mit der Themenauswahl wird 2010 u.a. dem Bundesrat und seinen Gremien besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Nicht zuletzt haben die Diskussionen um die delikate mehrheitliche Entscheidung der Bundesländer vom 29. Oktober 2009 gegen eine verpflichtende Impfung zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit uns zusätzlich motiviert. Schließlich stellt dieser Beschluss letztlich auch eine politische Entscheidung gegen den Tierschutz dar. Es ist zu befürchten, dass die Entscheidung für ein freiwilliges Impfverfahren zu früh erfolgt ist.
Wider besseres Wissen wurde leider das Vorsorgeprinzip in der Tierseuchenbekämpfung von den Ländervertretern im Bundesrat verlassen. Erhebliche Leiden bei den betroffenen Tieren werden in Kauf genommen. Im Rahmen der verpflichtenden Impfung in den vergangenen zwei
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Wir über uns
Ein Interview mit dem Präsidenten des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte e.V., Herr Dr. Stöppler:
1. Seit wann besteht der BbT, wer war der Initiator zu dessen Gründung?
Der Bundesverband der beamteten Tierärzte, Tierärztinnen und Tierärzte im öffentlichen Dienst besteht nunmehr seit über 50 Jahren. In den Aufbaujahren nach dem Krieg suchten auch die beamteten Tierärzte einen festeren Zusammenhalt. In einigen Bundesländern gab es schon entsprechende Vereinigungen, und an Kontakten untereinander mangelte es nicht. Die damaligen Dienststellen hatten nicht die geringste Ähnlichkeit mit den meist kommunalen Veterinärämtern der heutigen Zeit. Es waren Ein-Mann-Behörden. Das Büro, nicht viel mehr als nur ein Dienstzimmer, befand sich in der Regel im Hause des Kreistierarztes, dem vielleicht noch eine Schreibkraft stundenweise zur Verfügung stand. Die Hauptaufgaben lagen im Bereich der Tierseuchenbekämpfung, und die Sanierung der Rinderbestände von Tuberkulose und Brucellose sowie die Überwachung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung, der „Fleischbeschau“, standen im Vordergrund der Tätigkeit. Im Tierschutz und in der Lebensmittelüberwachung fungierten die beamteten Tierärzte als Sachverständige der zuständigen Behörden, denen allein der Vollzug der erforderlichen Maßnahmen oblag.
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