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DVG-Auftaktveranstaltung des 5. Leipziger Tierärztekongress
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Februar 2010 um 21:13 Uhr Geschrieben von: cegla-sadmin Montag, den 01. Februar 2010 um 20:39 Uhr
22.01.2010
Wer heilt hat recht? – Tierärzte diskutieren über Evidenz-basierte und alternative Tiermedizin
Der 5. Leipziger Tierärztekongress begann gestern mit einer Auftaktveranstaltung zum Spannungsfeld zwischen alternativen Heilmethoden und Evidenz-basierter Tiermedizin. Die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG), die an der Ausrichtung des Kongresses beteiligt ist, hatte dazu Vorträge, eine Podiumsdiskussion sowie ein Symposium organisiert. Zahlreiche Tierärztinnen und Tierärzte nahmen teil und zeigten mit ihren zum Teil ko
ntroversen Wortbeiträgen ihr Interesse an diesem Thema. Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung zeichnete die DVG mehrere Wissenschaftler mit Preisen aus.
Alternative Verfahren wie z. B. Akupunktur oder Homöopathie werden auch bei Tieren eingesetzt. Dieser sogenannten Komplementärmedizin steht die Evidenz-basierte – also Beweis-orientierte – Medizin gegenüber, die sich auf wissenschaftliche Veröffentlichungen und klinische Studien an Patienten stützt. Alternative Heilmethoden setzen auf eine Einbeziehung des gesamten Lebensumfeldes des Patienten, auf die Erfahrung d
es Behandlers und wenden stets eine Therapie an, die individuell auf den einzelnen kranken Menschen oder das kranke Tier zugeschnitten ist. Viele Wissenschaftler halten Erfolge der Komplementärmedizin jedoch für Spontanheilungen, die auch ohne jegliche Therapie eingetreten wären, oder für Placeboeffekte, die bei Mensch und Tier auftreten. Entsprechend kontrovers waren die Vorträge der verschiedenen Referenten, unter denen sowohl überzeugte Vertreter alternativer Verfahren als auch Evidenz-basierter Medizin waren. Zwar zeigten einige Referenten auf, dass auch zur Wirksamkeit der Komplementärmedizin wissenschaftliche Studien vorliegen, allerdings in geringer Zahl und nicht zu allen unterschiedlichen alternativen Therapieformen. Die einführende provokante Frage „Wer heilt hat
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ATD 4/2009 - Standardisierung der häufigsten fleischhygienerechtlichen Befunde beim Schwein (im Krei
Geschrieben von: Brigitte Ebert Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 18:49 Uhr
Aufgrund der Schlüsselposition, die in der Fleischuntersuchung tätige amtliche Tierarzt innerhalb der Lebensmittelkette einnimmt, ist die Einhaltung qualitätssichernder Arbeitsweisen wichtig. In der Abt. Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh wurde eine Lernsoftware entwickelt, die die häufigsten Befunde aus der amtlichen Fleisch-untersuchung beim Schwein zusammenfasst und systematisiert. Diese Befunde sind fotographisch dokumentiert, mit Erläuterungen zur Ätiologie und Pathogenese versehen sowie mit einer rechtskonformen Beurteilung der Diagnose hinterlegt. Auf der Grundlage dieses Programms werden dem amtlichen Untersuchungspersonal Standards für die Beurteilung eines Schlachttierkörpers vorgegeben. Sie entbinden im Einzelfall jedoch den Untersucher nicht von der eigenen Verantwortung für die Sicherheit seiner Beurteilung und seiner Verantwortung gegenüber dem Tierbesitzer und dem Verbraucher. Somit trägt das objektive Erfassen und Dokumentieren von Befunden, Diagnosen und die Beurteilung mit Hilfe der vorgestellten Software in hohem Maße zur Lebensmittelsicherheit und verbessertem Verbraucherschutz bei.
AutorInnen:
S. Schöning (korrespondierend), K. Fehlhaber, A. Stolle
Kreis Gütersloh
Abt. Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Goethestraße 12
33330 Gütersloh
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
10.12.2009 – Pressemeldung 2/09: Bundesratsbeschluss gegen Tierschutz
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 19:45 Uhr Geschrieben von: Präsident LVD Dr. Heinrich Stöppler, Freitag, den 11. Dezember 2009 um 20:23 Uhr
BbT-Kongress April 2010 - Bundesratsbeschluss gegen Tierschutz
Fortbildung und Erfahrungsaustausch stehen auf dem 29. Internationalen Veterinärkongress des BbT in Bad Staffelstein vom 25. bis 27.04.10 auf dem Programm.
Mit der Themenauswahl wird 2010 u.a. dem Bundesrat und seinen Gremien besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Nicht zuletzt haben die Diskussionen um die delikate mehrheitliche Entscheidung der Bundesländer vom 29. Oktober 2009 gegen eine verpflichtende Impfung zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit uns zusätzlich motiviert. Schließlich stellt dieser Beschluss letztlich auch eine politische Entscheidung gegen den Tierschutz dar. Es ist zu befürchten, dass die Entscheidung für ein freiwilliges Impfverfahren zu früh erfolgt ist.
Wider besseres Wissen wurde leider das Vorsorgeprinzip in der Tierseuchenbekämpfung von den Ländervertretern im Bundesrat verlassen. Erhebliche Leiden bei den betroffenen Tieren werden in Kauf genommen. Im Rahmen der verpflichtenden Impfung in den vergangenen zwei
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